Kopfbereich

Menu

Bewusstsein erweitern (Teil 2)

Steine aufeinander im Sand

Bewusstsein erweitern (Teil 2)

Wir können Spuren hinterlassen durch unser Tun – aber auch durch unser pures Sein

Auf der ganzen Erde verteilt, gibt es sehr hochschwingende, bewusste und weniger bewusste Menschen. Dies ist nicht wertend gemeint, sondern hat rein mit der Frequenz und der Aufgabe zu tun. Nicht nur weise, liebevolle Menschen bringen uns weiter. Manchmal braucht es einen Tritt in den Hintern von einem «bösen» Menschen, um uns in die Gänge zu bringen und auch die dramatischsten Ereignisse werden irgendeinmal Sinn machen. Und auch zwei gleichschwingende Menschen können in unterschiedlichen Bereichen bewusst sein und sich gegenseitig bei ihrem Wachstum unterstützen. Wir können von anderen Menschen lernen, wenn wir bereit dazu sind und erkennen, dass alles unserer Entwicklung dient. Alles, was wir im Aussen ablehnen, haben wir in uns selbst noch nicht geheilt. Wenn uns etwas triggert, hat es mit uns zu tun, der Andere ist nur der Auslöser. Und wir können in anderen Menschen unser Potenzial sehen, ohne sie auf einen Sockel zu stellen. In dieser transformativen Zeit ist es möglich, grosse Bewusstseinssprünge zu machen und durch Erkenntnisse und Heilung immer weniger in die niederen Frequenzen zu fallen.

Hier folgen einige praktische Tipps, um dein Bewusstsein zu erhöhen:

  • Mehr Zeit alleine und in der Stille verbringen
  • In die Natur gehen
  • Mehr auf das Herz / die Intuition hören
  • Selbstakzeptanz und Selbstliebe entwickeln
  • Verantwortung für das eigene Leben übernehmen
  • Die eigenen Fähigkeiten und Talente leben
  • Spiritualität als einen Bestandteil deines Lebens ansehen – wir sind spirituelle Wesen
  • Lachen und Dinge tun, die dir Freude bereiten
  • Frieden mit der Vergangenheit schliessen
  • Keine Angst vor der Zukunft haben
  • Einengende Glaubenssätze und Traumata auflösen
  • Sich mit Menschen umgeben, die dir gut tun
  • Orte meiden, die dich energetisch runterziehen
  • Achtsam gegenüber anderen Menschen, Tieren und der Umwelt sein
  • Den Körper entgiften
  • Sich bewusst und gesund ernähren
  • Bewegung und Entspannung in den Alltag integrieren
  • Genügend schlafen
  • Gleichgesinnte treffen, dich vernetzen
  • Dankbar sein
  • Positiv denken, die Perspektive wechseln
  • Nicht alles glauben, was «man sich so erzählt»
  • Altes loslassen, aufräumen

Diese Liste ist nicht abschliessend und soll dir als Inspiration dienen. Du musst nicht alles aufs Mal tun. Bewusstseinserweiterung und Heilung ist ein Prozess. Und viele Wege führen zur besten Version deiner Selbst – ohne Anspruch auf Stillstand. Wir wachsen alle – immer. Suche dir einige Punkte aus, welche sich für dich stimmig anfühlen. Wende diese regelmässig an und mache sie zu einem Bestandteil deines Lebens. Versuche nicht, krampfhaft an etwas daran zu bleiben, wenn es sich für dich anstrengend anfühlt. Das heisst nicht, dass du gleich das Handtuch werfen musst, wenn etwas nicht gleich bei ersten Mal funktioniert. Wenn wir mit dem Kopf durch die Wand gehen, ist es oft mühsam.

Wenn wir aus unserem Herzen heraus handeln, tun wir es gerne, weil wir uns bewusst sind, warum wir etwas machen und was die positiven Auswirkungen sind. Es muss nicht immer etwas Grosses sein. Oft sind es kleine Schritte, die uns weiterbringen oder scheinbar kleine Dinge, die unser Herz zum Hüpfen und unsere Augen zum Strahlen bringen. Manchmal ist auch einfach noch nicht der richtige Zeitpunkt dazu. Wenn wir losgelassen haben, etwas sofort umzusetzen oder unbedingt erreichen zu müssen, erhalten wir oft später unverhofft einen Impuls, etwas zu tun oder irgendwo hinzugehen. Dort treffen wir jemanden Inspirierendes oder wir stossen auf ein augenöffnendes Buch oder Video, ein passendes Urlaubsangebot oder auf eine Institution, welche etwas anbietet, was uns hilft, Freude zu haben, unser Potenzial zu entfalten oder uns zu heilen.

Mönch beim meditieren

In der Hingabe kann uns das finden, was zu uns soll – zum Wohle des Ganzen.

Ein Perspektivenwechsel ist eine einfache Methode, um unser Bewusstsein zu erhöhen und mehr Leichtigkeit in unser Leben zu bringen. Albert Einstein hatte schon gesagt: «Wir können Probleme niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind.» Bei einem Ereignis können wir uns z.B. auf das Problem konzentrieren oder aber auf die Lösung. Sobald wir unseren Fokus ändern und uns für eine konstruktive Lösung öffnen, kann diese uns finden. Dies hat mit unserer Energie, unserem Bewusstsein, zu tun. Die Lösung ist immer da, aber im Opferbewusstsein oder mit Scheuklappen nehmen wir sie nicht wahr. Wir sehen die Welt so, wie wir sind. Ändern wir unser Bewusstsein – unser Inneres – verändert sich das Aussen. So wird das Problem kleiner oder es verschwindet. Wir können dann immer noch etwas im Aussen ändern, wir sind dann jedoch nicht mehr in der Opferhaltung oder im Widerstand damit.

Wenn du dich mehr bewegen möchtest, musst du dich nicht ins Fitness-Studio schleppen oder Yoga praktizieren, nur weil es «alle anderen» tun. Vielleicht spricht dich Tanzen, Spazieren im Wald oder Klettern an. Und du musst nicht stundenlang meditieren, um in die Ruhe zu kommen. Du kannst dir auch einfach einmal kleine Auszeiten ohne Handy und andere Informationsquellen gönnen, dir eine geführte Meditation anhören, im Zug aus dem Fenster schauen oder in der Badewanne die Seele baumeln lassen. Gedanken, die kommen, dürfen da sein, verdränge sie nicht. Lasse sie vorbeiziehen wie Wolken am Himmel. Ich bin sicher, dass jeder etwas findet, was ihm Freude macht. Wenn du deine Ernährung umstellen möchtest, musst du nicht gleich von 0 auf 100 z.B. vegan werden, aber du kannst deine Einstellung hinterfragen und Schritt für Schritt etwas weglassen oder dazunehmen. Wenn du dich unwohl in deinem Job fühlst, nehme dir einen ruhigen Moment Zeit und höre in dich hinein. Was sagt dir dein Herz? Arbeitest du einfach zu viel, übst deine Tätigkeit jedoch gerne aus oder ist es etwas, was dir schon lange keinen Spass mehr macht, aber du fühlst dich verpflichtet, weiterzumachen? Stelle dir vor, du bist 80 Jahre alt und schaust auf dein Leben zurück. An was erinnerst du dich wohl gerne? An die Momente, in welchen du hart gearbeitet und dich unglücklich gefühlt hast oder an diejenigen, in welchen du Lebensfreude und Sinnhaftigkeit gespürt hast? Was würdest du deinem jüngeren Ich empfehlen, wenn du das Rad der Zeit zurückdrehen könntest? Ohne dich zu verurteilen.

Du bist Schöpfer deines Glücks, nicht Opfer der Umstände.

Wenn du denkst, dass das Leben anstrengend sein muss und gegen dich arbeitet, hast du noch limitierende Glaubenssätze, die du auflösen darfst. Das heisst nicht, dass du falsch bist. Jede Veränderung beginnt mit der Akzeptanz des Jetzt. Du bist wundervoll und dennoch steckt noch so viel mehr in dir. Und das heisst nicht, dass du dann keine Herausforderungen mehr haben wirst, aber umso mehr du dein Leben nach deinem Herzen ausrichtest, umso mehr fliesst es. Wie weiter oben erwähnt, hilft dir bereits ein Perspektivenwechsel. Es ist nicht ein Schönreden oder Ignoranz, sondern das, was ist, anders zu betrachten. Und es geht nicht darum, «negative» Emotionen zu unterdrücken, sondern sie zuzulassen, zu transformieren und alte Wunden zu heilen. Auch hierzu darfst du dir Unterstützung von einer Fachperson holen.

Wenn du bereit dazu bist und es sich für dich stimmig anfühlt, kannst du auch eine einfache Übung machen, um dir selbst und gewissen oder allen Menschen zu vergeben. Dies ist sehr befreiend und heilsam. Nimm dir einen ruhigen Moment Zeit und mache es dir bequem. Lege deine Hände auf dein Herz – wenn du einen Rosenquarz hast, nimm ihn dazu. Schliesse die Augen und atme ruhig ein und aus. Spreche Worte der Vergebung in Gedanken oder laut aus. Alternativ kannst du sie auch aufschreiben. Und fühle, wie Altes, Belastendes von dir abfliesst und sich dein Herzraum weitet. Erlaube es dir. Wenn Emotionen hochkommen, lasse sie zu. Sei geduldig mit dir, wenn es nicht gleich beim ersten Mal klappt. Wenn deine Gedanken Karussell fahren und du noch nichts fühlst, stelle dir vor deinem inneren Auge einen Lift vor, der von deinem Kopf zu deinem Herzen fährt. Du kannst dieses Ritual auch mehrmals machen und so immer tiefer in das Feld der bedingungslosen Liebe und des Friedens kommen.

Zettel mit einem Herz drauf

Jeder Mensch, der authentisch ist, seinem Herzen folgt und Lebensfreude und Liebe versprüht, erhöht mit seiner positiven Energie das kollektive Bewusstsein, welches – trotz der herausfordernden Zeit – die Initialzündung für andere Menschen sein kann, ebenfalls in ihre Kraft zu kommen und ihr Licht immer mehr strahlen zu lassen – auch dort, wo wir denken, dass es hoffnungslos ist. Alles ist miteinander verbunden. Es gibt keine Trennung.

Folge deinem Herzen. Es kennt den Weg.

Es ist mein Wunsch, dir zu helfen, deine Balance zu finden, deinen Herzensweg zu gehen und zu strahlen. Du wirst andere Menschen durch dein Tun und dein Sein inspirieren. So verbreitet sich Freude, Liebe und Frieden. Herzliche Grüsse Monika